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In der Kategorie mach!mal kann die gestalterische Verwirklichung jede Form annehmen, z.B. Ausstellungen, Theater oder Hörspiele.

Die teilnehmenden Projekte sind:

Albrecht-Haushofer-Oberschule
Unterwegs mit Israel Löwenstein
Für dieses Projekt traf sich eine 9. Klasse der Albrecht-Haushofer-Oberschule mit dem Auschwitzüberlebenden Israel Löwenstein. Er zeigte ihnen die Orte seiner Kindheit in Berlin und gemeinsam fuhren Teilnehmer und Herr Löwenstein nach Auschwitz. Dieses Projekt wird mit einem Film und einer Ausstellung dokumentiert.


Ajna Sokolaj
Kreidezeichnung
Ajna Sokolaj setzte sich künstlerisch mit den Ursprüngen des Antisemitismus in der Weimarer Republik auseinander und stellte die Diskriminierungen und Gewalt gegenüber Juden unter den Nationalsozialisten in einer Kreidezeichnung dar.


Bertha-von-Suttner-Oberschule
Plakate und Flyer gegen Rechts
Um sich aktiv gegen Rechts zu engagieren entwarf eine 10. Klasse Flyer und Plakate die sie in der Stadt verteilen möchten. Verbunden damit ist eine Unterschriftensammlung gegen Rechts.


Bertha-von-Suttner-Oberschule
Verfolgung und Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus
Sebastian Schaube, Lukas Zöllner und Tobias Meier stellen eine Power Point Präsentation mit Bildmaterial und Texten zusammen. Im Mittelpunkt steht der Boykott jüdischer Geschäfte, die Nürnberger Gesetze und die Reichspogromnacht sowie die Wannsee-Konferenz.


Blindes Vertrauen
Jugendliche interviewen Zeitzeugen für Jugendliche
Nach einem langen Gespräch mit Steve Adler, der durch einen Kindertransport nach London gerettet werden konnte, entstanden einzelne Theaterszenen zu seinem Leben. Diese Szenen haben die Jugendlichen selbst erarbeitet und einstudiert.


Bühring-Oberschule
Führungen zu Stätten der NS-Zeit
Eine Gruppe von sechs Schülerinnen und Schülern konziperten eine jugendgerechte Stadtrundfahrt zu Orten, die an den Nationalsozialismus erinnern. Die Tour führt zu Stätten des Widerstandes aber auch zu nationalsozialistischer Architektur, die bis heute im Stadtbild zu finden sind.


Carl-von-Ossietzky-Oberschule
Welches Bild haben wir von uns selbst und von anderen?
Zwei Oberschulen aus dem ehemaligen West- und Ostteil Berlins haben zusammen über die Fragen „Welches Bild habe ich von mir und von den anderen?“ und „Wie europäisch ist die Türkei?“ diskutiert. Durch die Beschäftigung mit diesen Fragen konnten sie sich über ihre eigenen Identitäten und Zugehörigkeitsgefühle austauschen.


Ellen-Key-Oberschule
Theaterstück "Feuer"
Die Theater-AG „Kreative Chaoten“ hat auf der Grundlage eigener Erfahrungen und Gedanken das Theaterstück “Feuer“ selbst geschrieben und erarbeitet. So entstand aus Improvisation und Gesprächen dieses Stück über Fremdheit, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt.


Erich-Fried-Gymnasium
Gegen Vergessen – Für Demokratie
Das Friedrichshainer Gymnasium engagiert sich in vielen Bereichen für Zivilcourage und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Sie werden ihre ständige Arbeit, sowie aktuelle Projekte vorstellen.


Fichtenberg-Gymnasium
Gegenwart und Vergangenheit im Dialog
Die Friedens-AG des Fichtenberg-Gymnasiums in Steglitz beschäftigt sich mit Rechtsextremismus heute und der Zeit des Dritten Reiches. In einer Collage stellen Sie mit Interviews, Zeitungsausschnitten und Fallbeispielen zum Thema einen Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft dar.


Gedenkstätte Sachsenhausen/Verein Junger Freiwilliger
12 Jahre internationale Workcamps
Seit 12 Jahren finden im ehemaligen KZ Sachsenhausen Workcamps mit internationalen Jugendlichen statt. Gemeinsam wird gearbeitet, diskutiert und die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers erforscht.


Initiativkreis zur Errichtung einer Internationalen Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen e.V.
Wahrnehmen-Auseinandersetzen-Akzeptieren
Nach dem Vorbild der internationalen Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz soll auch im ehemaligen KZ Sachsenhausen eine Jugendbegegnungsstätte entstehen. Das Projekt „Wahrnehmen-Auseinandersetzen-Akzeptieren“ ist ein Angebot des Initiativkreises für die berufliche Bildung. Dieses Projekt will Jugendlichen einen Ort des politischen, sozialen und historischen Lernens außerhalb der Schule anbieten.


Jüdische Oberschule
Straße der Toleranz
Eine Szenische Collage führt den Zuschauer durch die Hamburger Straße in Berlin-Mitte. Auf dem Weg durch diese Straße begegnet man ihrer bewegten Geschichte und heutigem Multikulturalismus.


Jugendbündnis „Bunt statt Braun!“
Ausstellung über Fahrt nach Auschwitz
Das Jugendbündnis organisierte letztes Jahr eine Fahrt für Jugendliche unterschiedlichster politischer Positionen nach Auschwitz. Im Anschluss daran entwickelten die Jugendlichen zusammen eine Ausstellung in 14 Räumen, die ihre Gedanken und Gefühle erlebbar und nachfühlbar machen soll. Bei denk!mal zeigen sie einen Teil ihrer Arbeit.


Jules-Verne-Oberschule
Menschen mit Courage
Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrganges erkundigten sich nach individuellen Lebensläufen und Schicksalen von Menschen aus Mahlsdorf und Kaulsdorf, die während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand leisteten und verfolgt wurden.


Kifrie Musik- und Medienzentrum
Eine Freundschaft im Frühjahr 1942
Frei nach dem Kinderbuch "Das Mädchen aus Harrys Straße" von Sigmar Schollack realisierten 15 behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam ein Videoprojekt.
Die Kinder aus der Fläming-Grundschule in Friedenau wirkten bei Regie, Ton und Kamera mit und spielten selbst die Geschichte des Buches nach.


Königin Luise-Stiftung
Zeitzeugenprojekt
Nach einem Zeitzeugengespräch in ihrer Schule mit polnischen und ukrainischen Zwangsarbeitern beteiligten sich die Teilnehmer des Projektes an einer Kranzniederlegung im ehemaligen KZ Lichterfelde. Sie verlasen die Namen von ehemaligen Häftlingen und gaben so den anonymen Nummern ein Gesicht.


Leibniz-Gymnasium
Chaim heißt Leben
Eine 8. Klasse des Kreuzberger Leibniz-Gymnasiums hat ein Zeitzeugengespräch mit Harald Chaim Grosser vorbereitet und durchgeführt. Danach diskutierten die Schülerinnen und Schüler die zentralen Begriffe jüdischen Lebens während der Shoah und stellten diese in Standbildern dar. Diese Bilder werden durch eigene Gedanken und Beschreibungen zu einer Collage ergänzt.


Löcknitz-Grundschule
Denk-mal an jüdische Mitbürger
Seit 1994 gibt es auf dem Schulhof das "Denk-mal an jüdische Mitbürger". Auf Steinen erinnern sich die Schülerinnen der 6. Klasse an ermordete jüdische Mitbürger aus ihrem Bezirk. Jedes Jahr kommen neue Steine hinzu.


Max-Beckmann-Oberschule
Sie waren auch ein Teil von Euch
Schülerinnen und Schüler der 10.Klasse fuhren nach Auschwitz. 10 von ihnen konzeptionierten eine Ausstellung über ihren Besuch. Mit Fotos, Zeichnungen, Gedichten von Paul Celan und selbstverfassten Texten, untermalt von Klezmer-Musik, hielten sie ihre Erlebnisse und Eindrücke fest.


MiM e.V. - Mädchen in Marzahn
Vom Vorurteil zum Urteil
10 Mädchen befragen 10 Frauen aus einer anderen Kultur

10 Marzahner Mädchen besuchen 10 in Berlin lebende Frauen aus einem anderen Kulturkreis und deren Familien. Das gegenseitige Kennenlernen der Frauen, ihrer Lebens-geschichten und Ansichten, soll bestehende Vorurteile hinterfragen und durch die persönliche Begegnung neue Sichtweisen für beide Seiten ermöglichen. Die Mädchen und Frauen kochen gemeinsam; die Frauen erzählen ihre Lebensgeschichte. Aus den Interviews entstehen Portraits über die befragten Frauen.


Oberstufenzentrum Velten/Schulzentrum an der Alwin-Lonke-Straße Bremen
Gemeinsame Arbeit in Sachsenhausen
Lernen und Arbeiten im ehemaligen KZ Sachsenhausen
Die beiden Schulen treffen sich jedes Jahr zu einem Workcamp in der Gedenkstätte Sachsenhausen, um die Arbeit der Gedenkstätte tatkräftig zu unterstützen. Seit elf Jahren erledigen die beiden Schulen eine Woche lang gemeinsam notwendige Instandhaltungsarbeiten in Sachsenhausen.


OSZ Druck- und Medientechnik
Ravensbrück - Über das Leben
13 Schülerinnen und Schüler des OSZ Druck- und Medientechnik fuhren im Mai 2004 nach Ravensbrück und entwarfen im Rahmen einer Projektwoche Druckgraphiken mit Szenen aus dem KZ.


OSZ Holztechnik
Opfer rechter Gewalt
Zwei Klassen des OSZ Holztechnik gestalteten 15 Plakate zum Thema Rechtsextremismus. Sie beschäftigen sich mit den Ängsten der Opfer, dem Wegschauen und dem Mitgefühl für die Opfer. So haben die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Gefühle zur Situation von Opfern rechter und rassistischer Gewalt zum Ausdruck gebracht.


Pankower Jugend

Filmprojekt: "Nicht in meinem Namen!"

Pankower Jugendliche befragten Zeitzeugen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Daraus entstand der beeindruckende Film „Nicht in meinem Namen. Geschichten von Mut und Widerstand während des Nationalsozialismus“.


Sophie-Scholl-Oberschule
Klänge im Beton
Die Arbeitsgemeinschaft Geschichte/Kunst hat zum Gedenken an die Zwangsarbeiter in Schöneberg im Mai 2004 eine Aktionswoche im Hochbunker an der Pallasstraße konzipiert und durchgeführt.


Wilma-Rudolph-Oberschule
Radio zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Der Wahlplichtkurs „Politik und Weltgeschichte“ der Zehlendorfer Wilma-Rudolph-Oberschule wird im März 2005 die Gedenkstätte Auschwitz besuchen. Im Vorfeld entsteht eine selbst konziperte und aufgenommene Radiosendung anläßlich des 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.


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